Gewachsene Wurzeln kappen

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„Auch wenn man akzeptiert, dass es immer eine Illusion war anzunehmen, ein einzelner Mensch könne in acht Amts-Jahren die Wurzeln des gegenseitigen Misstrauens kappen, die über Jahrhunderte gewachsen sind, so kann man Obama nicht von jeder Mithaftung für das Bild der Zerrissenheit befreien, das Amerika heute abgibt“ (Montag, 9. März 2015, Tagesthemen). Preisfrage: Wie viel Sprachbilder wurden hier miteinander vermuddelt? Richtig! Verbindungen kappt man, mit den Wurzeln kann man etwas ausreißen, und wachsen kann das Misstrauen (Wurzeln zwar auch, aber eben nicht im Sprachbild).

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„Ina zieht also nach einem Wohnungsbrand erstmal bei Hinnerk an …“ (ebd.).

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