Bohrende Frager, harte Zusagen und jetzt muss sich Schulpolitik ehrlich machen

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„Die Schulpolitik muss sich beim Unterrichtsausfall endlich ehrlich machen“ (Donnerstag, 26. Februar 2015, Tagesthema). Nach Köln-Bonn ist also nun die Schulpolitik mit dem Dammdeutsch dran: Wenn einer mit dem Blödsinn anfängt, hält es der nächste gleich für richtig.
Da wundert es auch nicht, wenn sich Frau Löhrmann einer Methode bedient, „die sie der Vorgängerregierung stets um die Ohren geschlagen hatte“ (ebd.)

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„Vor allem, weil es rund um Frankreichs Thron nur so wimmelt von jungen Männer“ (ebd., Hören und Sehen).

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„Die Union als Volkspartei muss ‚Stadt‘ und ‚Land‘ können“ (Montag, 23. Februar 2015, Politik).

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„In seinem früheren Leben … war Edathy selbst gern bohrender Frager“ (Dienstag, 24, Februar 2015, Tagesthema). Ja klar: Wenn es bohrende Fragen gibt, warum keine bohrenden Frager? Und baggernde Antworter …
„Sogar der Abschlussbericht … sei durchgesteckt worden“ (ebd.).
„Lüttich soll Dienstgeheimnisse … durchgestochen haben“ (ebd.). Na, bitte, geht doch!

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„CSU will nur bei harten Zusagen zustimmen“ (ebd., Politik – Wirtschaft).

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„… eine zweistöckige Villa mit insgesamt 1100 Quadratmeter Wohnfläche“ (Mittwoch, 25. Februar 2015, Panorama).

„… ein Druckbett von mehr als 350 Quadratmetern Fläche“ (ebd.). Hm, geht doch!

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„… im Zusammenhang mit dem Neubau des Stadion Essen“ (ebd., Lokalteil Essen).
„… als Rücklage für die bauliche Unterhaltung des Museum Folkwang gedacht“ (ebd.). Wenn schon ohne Genitiv-S, dann wenigstens konsequent.

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„‚Es ist klar, dass wir darum noch ringen müssen‘, sagte die Mülheimer Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld (SPD) als Wortführerin unserer Zeitung. (ebd., Politik). Wie, ist das nicht mehr der Chefredakteur?

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