Angreifer schaukeln sich auf dem konservativen Steckenpferd hoch

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„Fast 14 Jahre nach den Anschlägen von 9/11 hat sich die Strategie der Angreifer, die sich in mörderischer Konkurrenz zwischen Al-Kaida und dem islamischen Staat hochschaukeln …“ (Montag, 19. Januar 2015, Tagesthema). Ja, das muss man erst mal hinkriegen: sich in mörderischer Konkurrenz hochzuschaukeln!
„Die Gesellschaft darf junge Migranten gar nicht erst in die Abhängigkeit der Gewaltprediger abgleiten lassen“ (ebd.).

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„Ich hoffe, (Komma falsch!) auf ein klares Ergebnis der Ermittlungen“ (ebd., Politik). Hier also ist das Komma gelandet, das am 4. Januar fehlte …

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„Er hatte das Kind gefesselt, ihm den Mund zugeklebt und es schon bis zum Hals vergraben haben, bevor die Polizei einschritt“ (ebd., Panorama).

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„Ein stramm republikanisch dominierter Kongress, der bei fast allen Themen auf der Gegengeraden läuft …“ (Donnerstag, 22. Januar 2015, Tagesthema). Da ist sie wieder, die „Gegengerade“, die schon am 2. Januar Unsinn war …

„Einer von Obamas Vorgängern im Weißen Haus, Bill Clinton, setzte sich in ähnlicher Lage uneitel aufs konservative Steckenpferd“ (ebd.). Ein „Steckenpferd“ ist ein Hobby oder laut Duden eine „von Außenstehenden leicht als [liebenswürdige] Schrulle belächelte Liebhaberei, der jemand seine freie Zeit widmet“. Andererseits kann man auch schon mal „aufs falsche Pferd setzen“. Warum sich Clinton jetzt aber auf ein Steckenpferd gesetzt hat, und zwar uneitel, wie er war, auch noch auf ein konservatives, muss das Geheimnis der WAZ bleiben …

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„Was das mit dem Euro macht … und ob EZB-Präsident mit seiner ’Bazooka‘ wirklich die Wirtschaft vor allem im kriselnden Südeuropa befeuert“ (ebd., Wirtschaft). Befeuert wird ja immer wieder gerne, jetzt aber sogar mit Bazooka …

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