Auf der Titelseite mal wieder so ein typischer „WAZ-Nachklapp“. Da heißt es im Kommentar: „Wer liest, bringt Ruhe in sein Leben, selbst wenn die Lektion beunruhigend ist. Und Tiefgang.“ Was soll das sein? Schreibstil? Eher bringt es Unruhe in eine Sprache, selbst wenn der Artikel überflüssig ist. Und Blödsinn.
Und wie soll man so noch den folgenden Satz rechtfertigen, der ein paar Zeilen später zu finden ist: „Lesen kann eine wunderbare Alternative sein zu inhaltsleerer Ratlosigkeit“? Denn wenn ich so was lese, dann ergreift mich leider eine totale … äh … inhaltsvolle Ratlosigkeit!
Aber kommen wir doch mal endlich aus dem Quark! Bei der WAZ heißt das allerdings anders. Auf der Wirtschaftsseite schreibt man: „Wenn es um die Frage geht, wie das Ruhrgebiet aus den Pötten kommen kann…“ Dummerweise sagt die Redewendung, dass man in die Pötte kommen soll, wenn man sich mal aufraffen soll, etwas zu tun. Aber aus den Pötten, in den Quark – warum soll sich ein WAZ-Autor mit solchen Kleinigkeiten aufhalten?