Das Tunnel aufstehen lassen

„Das Gotthard-Tunnel kostet so viel wie geplant“ (Samstag, 26. Oktober 2013, Wirtschaft). Und wenn Offiziere einschlafen, dann müssen die Türen schon mal aufstehen: „Auf den

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Feilschen in der Sackgasse

Komisch, manchmal geht eine Woche WAZ fast unfallfrei über die Bühne und dann ist mal wieder jeder Tag ein Treffer: „Das Feilschen um Staatshaushalt und

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Schwelende Kritik bricht vollends los

„Die Kostenexplosion … ließ die ohnehin schwelende Kritik an dem umstrittenen Kirchenmann vollends losbrechen“ (Donnerstag, 10. Oktober 2013, Tagesthema). * Und dann noch eine verirrte

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Hinter der Fichte

… wird es langsam eng, so viele Leute treiben sich inzwischen dort rum. Weil man dort das Heft das Handelns findet? Die klare Kante? Die

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Raues Wasser

„Ein Zerschlagen des in raues Wasser gerateten Essener Unternehmens müsse unter allen Umständen verhindert werden …“ (Donnerstag, 19.9.2013, Titelseite). Wie gerät ein Unternehmen in Wasser?

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Gewährsträger

„Russland, bislang Assads hartleibigster Gewährsträger, nimmt den amerikanischen Außenminister Jonn Kerry beim Wort …“ (Dienstag, 10. September, Tagesthema, Kommentar). Vielleicht war ein Gewehrsträger gemeint? Oder

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Es bedurfte einem Anwalt

Rettet dem Dativ! Trotzdem würde man wohl selbst in der WAZ eher „es bedurfte eines Anwalts“ schreiben. Deshalb gerät der folgende Satz auch erst nach

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Gerissene Linie

„Diese Linie wurde bereits im Juni gerissen, als 150 Menschen durch Giftgas … getötet wurden“ (Montag, 26. August 2013). Na gut, dann wurde eben diesmal

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Zweimal über über

Über die Universalproposition „über“ habe ich mich hier schon mehrfach aufgeregt. Aber das hier schießt den Vogel ab: „Über die Löcher in den Straßen droht

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Religiös grundiert

Wenn man „auf etwas den ersten Anstrich, die erste Farb- oder Lackschicht als Untergrund“ aufträgt, dann grundiert man – laut Duden. Das Ganze sollte man

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An der Psyche kratzen

Es ist ja immer wieder interessant, woran heutzutage so alles gekratzt wird. Da ist das Bild Merkels, das wir letztens hatten, ja noch relativ normal:

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Schweres Rauchen

„Schweres Rauchen kann im Extremfall zu Kündigung der Wohnung führen“ (Donnerstag, 1.8.2013, Titelseite). Na ja, wenn es harte Einschnitte gibt, warum nicht auch schweres Rauchen?

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Nicht am Bild kratzen

Warum sollte man das auch tun? Wenn schon, dann kratzt man ja am Lack. Dennoch müssen wir Folgendes lesen: „Vor der Bundestagswahl … soll niemand

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Mit ein Prozent

„Die Landesvorsitzende der … GEW, Dorothea Schäfer, rechnete vor, dass … 50.000 Pädagogen … mit jeweils ein Prozent Tariferhöhung unterhalb der Inflationsrate blieben“ (Samstag, 6.6.2013,

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Erbarme dich für uns!

Vielleicht müssen nun die Gläubigen anders beten? „Herr, erbarme dich unser!“ scheint unmodern, wie der Genitiv ohnehin. Denn nun sagt man z.B. so: „Dennis Rauhut,

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Harmonie über

„,Berggruen und das Management befinden sich über die Fortsetzung der Karstadt-Strategie in Harmonie miteinander’, so eine Mitteilung des Konzerns“ (Montag, 10.6.2013, Tagesthema). Das ist zwar

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Schöhnheit

Die Schöhnheit der deutschen Sprache hat uns die WAZ ja schon häufiger nahegebracht. Diesmal aber im wörtlichen Sinn und 28-Punkt-Schriftgröße: „Wie Männer sich ins eigene

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Der abgestempelte Sündenbock

Wer jemanden als etwas abstempelt, der vorverurteilt ihn, kennzeichnet ihn oder stellt ihn als etwas hin, was derjenige möglicherweise gar nicht ist. Man könnte z.B.

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Öl in der Debatte

Warum das Zeug auch ins Feuer gießen? „Weiteres Öl in die Koalitionsdebatte schüttete gestern ein Antrag …“ (Samstag, 27.4.2013, Politik)

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Das kostet uns Bürgern Geld

„Uns Bürgern kostet diese neue Spielwiese nur Geld“, steht in einem Leserbrief (WAZ Essen, Donnerstag, 11.4.2013). Gut, ein Leserbriefschreiber muss nicht wissen, dass hier der

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Mit Frankreichs Staatspräsident

So was schreibt der Chefredakteur: „… er sei sich mit Frankreichs Staatspräsident einig“ (Samstag, 6.4.2013, Titelseitenkommentar). Warum auch deklinieren?

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